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Samstag, 05. März 2005, 17:00 Uhr
Heddernheimer Kirchstr. 5
in den Räumen der evangelischen St.-Thomasgemeinde in Frankfurt-Heddernheim.
Eintritt: frei
Für größeres Bild bitte hier klicken!
Weitere Informationen: Tel. und FAX: 069 / 58 94 47, www.dbg-ev.org
Veranstalter: Deutsch-Bengalische Gesellschaft e.V.
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir führen die Veranstaltung "Vorurteile überwinden - Integration fördern" als
musikalisch-literarischen Abend mit ausländischen und deutschen Schriftstellern, Künstlern
und Politikern durch. Sie soll dem Frieden, der Förderung des gegenseitigen Verständnisses
der verschiedenen Kulturen und dem Kampf gegen Rassismus gewidmet werden und somit unserer
Einwanderungsgesellschaft, der Völkerverständigung und dem interkulturellen Austausch dienen.
Dies soll auch durch eine Diskussionsrunde zum Ausdruck gebracht werden. Sowohl nach den
Terroranschlägen des 11. September in den USA, als auch nach dem Mord an dem Islamkritiker
Theo van Gogh in den Niederlanden wurden Ausländer unter Generalverdacht gestellt,
Ausländerfeindlichkeit wurde salonfähig gemacht. Die Runde soll mögliche Auswege diskutieren,
wie dem begegnet und in Zukunft vorgebeugt werden kann.
Der politische Hintergrund ist auch im Zusammenhang mit der Deutung des Begriffes Integration
zu sehen. Da das Thema sehr sensibel ist, darf nicht übersehen werden, dass Betroffene Angst
haben können die Bindungen zu ihren Herkunftsländern und ihren Wurzeln zu verlieren.
Integration heißt unser Meinung nach Miteinbeziehung in das gesellschaftliche Leben mit dem
Ziel einer wirklichen Gleichberechtigung. Nur die Einbeziehung der MigrantInnen in die
politischen Entscheidungsprozesse einer Gemeinschaft kann auch ein Zugehörigkeitsgefühl
vermitteln.
Unser Ziel ist nicht eine Verklärung des Zusammenlebens mit Zuwanderern, denn nicht immer
funktioniert es problemlos. Aber statt den Prozess der Annäherung der verschiedenen Kulturen
zu gestalten, hat die Ausländerpolitik in der Vergangenheit all zu oft durch Ignoranz der
Einwanderungssituation und Benachteiligung der Zugewanderten zu Ausgrenzung aus der Gesellschaft
und zur Bildung von sozialen Randgruppen geführt, mit bekannten negativen Folgeerscheinungen,
die dann wiederum im täglichen Leben von vielen Menschen einseitig wahrgenommen werden.
Die multikulturelle und multireligiöse Gesellschaft ist in Deutschland bereits Realität. Eine
Neuauflage der konservativen Leitkultur-Debatte erschreckt viele Menschen aus anderen
Kulturkreisen. Wir appellieren an alle, sich gegen Intoleranz und jegliche Art von
Fremdenfeindlichkeit zur Wehr zu setzen und zu helfen die kulturelle Barriere zu überwinden
und neue gemeinsame Ebenen zu entwickeln. Ein positives Beispiel Frankfurter Multikulturalität
möchten wir mit dieser Veranstaltung vor Augen führen und zu einer weiteren positiven Entwicklung
beitragen.
Zu dieser Veranstaltung laden wir Sie herzlich ein.
Mit multikulturellen Grüßen
Hamidul Khan und Reinhard Wehber
Verkehrsverbindung:
U1, U2, U3 stadtauswärts bis Station Heddernheim oder
Bus 60 bis Station Heddernheim/Kirche
Während der Pause gibt es Gelegenheit, ein bengalisch-indisches Reisgericht zu probieren.
Der Programmablauf ist wie folgt vorgesehen:
| ca. 17:00 Uhr |
Begrüßungsrede von Hamidul Khan, Vorsitzender Deutsch-Bengalische Gesellschaft |
| ca. 17:15 Uhr |
Podiumsdiskussion mit
- Dr. Albrecht Magen, Dezernent für Integration der Stadt Frankfurt a.M.,
- Dr. Nargess Eskandari, Stadtverordnete von Bündnis 90/Die Grünen und Vorsitzende
des Migrationsausschusses,
- Frau Ulrike Foraci, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft der
Ausländerbeiräte Hessen - Landesausländerbeirat,
- Turgut Yüksel, Stadtverordneter der SPD,
- Hüseyin Sitki, Vorsitzender der Kommunalen Ausländervertretung der Stadt
Frankfurt a.M.
Es moderiert Frau Ulrike Holler, Hessischer Rundfunk. |
| ca. 18:30 Uhr |
Lesung des kongolesischen Dichters Muepu Muamba aus seinen Werken |
| ca. 19:00 Uhr |
Pause mit der Gelegenheit zu essen und zu trinken |
Moderation (Kultur): Frau Alexandra Müller vom ZDF und Hamidul Khan
Indische Tanzdarbietung
Traditioneller Gesang von Frau Ferdousara (Bangladesch) in Begleitung von Sujet Roy (Holland)
Traditioneller Gesang von Westafrika, Bauchtanzdarbietung , Traditionelle Tanzdarbietung aus Südamerika.
Durch vielfältige Unterstützung konnten wir bisher unsere Vereinsarbeit aufrechterhalten und
sogar weiter ausbauen: Dies war nur durch den Eingang von Spendengeldern und Zuschüssen möglich
(für diese Veranstaltung auch durch das Amt für multikulturelle Angelegenheiten, das Kulturamt
und die Grünen- Kreisverband-Frankfurt)
So benötigen wir auch für diese Veranstaltung zur Deckung der Unkosten noch finanzielle Mittel.
Wir würden uns freuen, wenn wir Ihr Interesse an unserer Arbeit geweckt haben.
Sie können uns unterstützen mit einer kleinen Spende an:
Deutsch-Bengalische Gesellschaft e.V.
Kontonummer 13 810 28000
BLZ 500 101 11
SEB Bank AG FFM
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